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Die Schweiz und ihre Kantone

Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen, ist ein beliebtes Urlaubsland und gilt als Vorbild, was demokratische Verfassung, Menschenrechte und Lebensqualität betrifft. Das alles entwickelte sich über lange Zeit.

Aus drei "Urkantonen" wurde der heutige Staat.

Ein Blick in die Geschichte

Die Geschichte der Schweiz ähnelt ein wenig der Geschichte der USA. Beide Staaten entstanden durch den Wunsch ihrer Bürger, sich selbst zu regieren. Und beide waren zuerst klein und wuchsen im Lauf der Zeit. Die Vereinigten Staaten bestanden an ihrem Gründungstag, dem 4. Juli 1776, aus 13 britischen Kolonien, und heute gehören den USA 50 Bundesstaaten an. Die Schweiz ist älter: Am 1. August 1291 schlossen sich die drei "Urkantone" Uri, Schwyz und Unterwalden zur "Eidgenossenschaft" zusammen, und heute besitzt der Staat, wie erwähnt, 26 Kantone. (Bern trat z.B. im Jahr 1353 der Eidgenossenschaft bei, so entwickelte sich nach und nach das heutige Staatswesen.) Die Bürger der USA wollten seinerzeit nicht mehr als britische Untertanen gelten, die Schweizer wehrten sich gegen die Herrschaft der Habsburger. Und beiden Ländern ist auch dies gemeinsam: Die 26 Kantone in der Schweiz und die 50 Staaten der USA sind vergleichsweise selbstständig, können viele politische Entscheidungen selbst treffen (mehr z.B. als die Départements im zentralistisch regierten Frankreich!). Und für die USA wie für die Schweiz gilt: Eine überwältigende Mehrheit der Bürger ist überzeugt von der republikanischen Verfassung und den demokratischen Prinzipien ihres Staates.

Regionen und Sprachen der Schweiz

Die Schweiz hat vier Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Die meisten Einwohner der Schweiz sind (mindestens!) zweisprachig; Deutsch als Muttersprache haben etwas mehr als zwei Drittel der Bürger, dann folgt Französisch mit einem knappen Viertel der Bevölkerung, dann Italienisch, das nur etwa 5 % der Schweizer als Muttersprache haben. Rätoromanisch mit weniger als 1 % Muttersprachlern ist die absolute Minderheitensprache - die aber als solche gehegt und gepflegt wird. Die Zentralschweiz, der Norden, der Nordwesten und der Nordosten sind deutschsprachig. Folgende Kantone haben nur Deutsch als Amtssprache: Zürich, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden (Obwalden und Nidwalden entstanden aus dem Urkanton Unterwalden), Glarus, Zug, Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Schaffhausen, Appenzell-Außerrhoden, Appenzell-Innerrhoden, St. Gallen, Aargau und Thurgau. Die westliche Mitte und der Südwesten sind zweisprachig Deutsch-Französisch. Folglich haben die Kantone Bern, Freiburg und Wallis Deutsch und Französisch als Amtssprachen. Ausschließlich Französisch ist Amtssprache in den westlichen Kantonen Waadt, Neuenburg, Genf und Jura. Das Tessin im Süden grenzt an Italien, ist mediterran geprägt und hat folglich als einziger Schweizer Kanton Italienisch als Amtssprache. Und dann wäre da noch Graubünden im Südosten. Dieser Kanton ist sprachlich ein Sonderfall: Er hat als einziger Kanton drei Amtssprachen, nämlich Deutsch, Französisch und Rätoromanisch.

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Ein paar Rekorde

Der größte Kanton ist Graubünden mit 7.105 qkm Fläche, der kleinste Basel-Stadt mit nur knapp 37 qkm. Basel-Stadt ist auch von allen Kantonen am dichtesten besiedelt mit 5.325 Einwohnern pro qkm. Die größte Stadt der Schweiz ist Zürich mit knapp 421.900 Einwohnern, dann folgt Genf mit etwa 204.000 Einwohnern. Die Hauptstadt Bern steht auf Platz fünf der Liste, noch hinter Basel und Lausanne. Der höchste Berg des Landes ist die 4.634 m hohe Dufourspitze im Wallis.

Die Schweizer Hauptstadt

Bern (im Kanton Bern) ist im europäischen Vergleich eine geradezu anheimelnd kleine, gemütliche Hauptstadt. Die Stadt am Fluss Aare hat ca. 135.000 Einwohner. Die Altstadt mit den hübschen, historischen Bürgerhäusern gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sehenswert sind vor allem der "Zytglogge-Turm", ein ehemaliges Stadttor mit astronomischer Uhr, der Münsterplatz mit dem Münster und der Bundesplatz mit dem Bundeshaus, wo Staatsregierung und Parlament tagen. Kein Besucher der Stadt Bern wird es versäumen wollen, bei den Wappentieren vorbeizuschauen: Bären leben sowohl im Tierpark Dählhölzli als auch im Bärenpark am Bärengraben. Ein Tipp: Nehmen Sie es gemütlich und leisten Sie sich eine Rundfahrt mit der Rikscha. So wird auf Ihre persönlichen Wünsche Rücksicht genommen und Sie erhalten jede Menge spannende Informationen über Bern.

Urlaubstipps

Vielleicht stellen Sie sich die Frage, welcher Kanton der Schweiz für einen Urlaub am besten geeignet ist? Wo soll man ein Ferienhaus in der Schweiz mieten? Die Antwort kann nur lauten: Alle lohnen einen Besuch! Die Schweiz ist das Tourismusland schlechthin. Seit die Engländer um die Mitte des 19. Jahrhunderts anfingen, die Schweizer Berge zu besteigen, ist das ganze Land auf Tourismus eingestellt. Ein Beispiel: Der höchste Berg der Schweiz, die Dufourspitze, wurde erstmals 1855 bestiegen von einem Team aus fünf Engländern und drei Schweizer Bergführern. Einen Skiurlaub können Sie in vielen Kantonen der Schweiz verbringen. St. Moritz in Graubünden und das große Skigebiet "4 Vallées" im Wallis zählen zu den bekanntesten Destinationen für den Winterurlaub.

Wer eine Bergtour zu den berühmten Gipfeln wie etwa dem Matterhorn oder der Dufourspitze im Wallis unternehmen möchte, sollte sich nach dem Vorbild der Engländer im 19. Jahrhundert einem Schweizer Bergführer anschließen. Viele der hochalpinen Touren in der Schweiz sind nur für geübte Kletterer geeignet! Aber Sie können in der Schweiz auch schöne Wander- und Radwandertouren ohne alpine Herausforderungen unternehmen. Wandern Sie z.B. am Ufer des Vierwaldstättersees, der zu den Kantonen Uri, Schwyz, Nidwalden und Luzern gehört. Für einen Familienurlaub eignet sich ganz besonders die Region am Bodensee mit den Städten Romanshorn und Kreuzlingen (Kanton Thurgau). Strandbad-Besuche, Fahrten mit der "Weißen Flotte" auf dem Bodensee, Fahrradtouren, das alles ist attraktiv für die ganze Familie. Ebenfalls in unweit des Bodensees befinden sich die beiden Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Beide liegen im Alpsteingebirge und sind reich an Attraktionen für einen Urlaub allein, zu zweit, mit der Familie oder dem Verein. 

Kurz zusammengefasst: Jeder Schweizer Kanton hat seine Eigenheiten und ist geeignet für einen attraktiven Urlaub.

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