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Schweiz - Die Skination schlechthin

In diesem Beitrag erfahren Sie mehr darüber, wie die Schweiz zur Skination wurde, welche Skistars von früher und heute Sie kennen sollten. Ausserdem sagen wir Ihnen, welche Skiregionen in der Schweiz einen Besuch wert sind. So haben Sie schon mal wichtige Anhaltspunkte, wenn Sie ein Ferienhaus in der Schweiz für Ihren Winterurlaub suchen.

Historische Entwicklung des Skisports in der Schweiz

Laut einer Studie aus dem Jahr 2020 gehört der Skisport - neben Velofahren, Wandern, Joggen und Schwimmen - zu den Top 5 Sportarten in der Schweiz. Ungefähr 35 Prozent der Einwohner fährt regelmäßig Ski. So verwundert es nicht, dass das Multi-Showbusiness-Talent Vico Torriani das Lebensgefühl der Schweiz im Jahr 1963 mit den Zeilen „Alles fahrt Ski, alles fahrt Ski. Ski fahrt die ganze Nation.“ besang. Für die meisten Schweizerinnen und Schweizer zählte ab den 1960er-Jahren der Skisport zum Alltag. Doch wie kam es überhaupt dazu?

Die Einführung des Skisports in der Schweiz ist auf ausländische Einflüsse zurückzuführen und wurde sozusagen nationalisiert. Norwegische Geschäftsleute und Akademiker brachten 1890 den Skisport in die Schweiz. Bekannt wurde der Skisport durch das Buch „Auf Schneeschuhen durch Grönland“ von Fridtjof Nansen. In Glarus wurde 1893 der erste Skiclub gegründet und im Jahr 1902 fanden die ersten Skirennen statt. Der Schweizer Skiverband, kurz SSV, gründete sich 1904. St. Moritz, Gstaad und Davos wurden daraufhin zu den wichtigsten Wintersportorten. Allmählich entwickelten sich die einzelnen Wintersportarten. Insbesondere downhill only begeisterte die Menschen aufgrund der hohen Geschwindigkeit, mit der man einen Hang hinunterfährt.

Der Schweizer Skiverband, die Politik, die Bergbahnen und die Hoteliers arbeiteten zusammen, um die Bevölkerung für den Skisport zu begeistern. Der Skiverband verschenkte Skier an Kinder und Jugendliche, half beim Bau von Skischulen und entwickelte Ski-Lehrbücher. Steuergelder wurden verwendet, um günstigere Wintersporttickets verkaufen zu können. Zudem wurden Skilager und Skischulen subventioniert. In den 1940er Jahren gab es zum ersten Mal Sportferien in den Kantonen, welche hauptsächlich zum Skifahren genutzt wurden. Selbst die Armee half bei der Integration des Skisports in der Schweiz. Der Ski gehörte zum Beispiel im Ersten Weltkrieg zur Standardausrüstung der Gebirgstruppen.

Bekannte Skifahrer damals

Pirmin Zurbriggen (57 Jahre) Erfolge: 40x Weltcupsieg, 15x Kristallkugel, 4x WM-Titel, 1x Olympiasieg Somit ist er der erfolgreichste Schweizer Skirennfahrer aller Zeiten ist. Er schaffte es sogar in allen fünf Disziplinen mindestens einmal zu gewinnen. Didier Cuche (46 Jahre) Erfolge: Zweiter im Super-G (1998), 4x Abfahrtsweltcupsieg (2006-2011), 6 Siege auf der Streif (= „Mister Kitzbühel“) Peter Müller (63 Jahre) Erfolge: 2x Silber bei Olympia Michael von Grünigen (51Jahre) Erfolge: 46x Weltcup-Podest im Riesenslalom (davon 23x Gold), 4x kleine Kristallkugel, 2x Zweiter im Slalom Bernhard Russi (72 Jahre) Erfolge: zeitgleich Weltmeister und Olympiasieger in Sapporo 1972

Bekannte Skifahrer heute

Beat Feuz (33 Jahre) Erfolge: Sieg auf der Lauberhorn Abfahrt, WM-Titel, Sieg auf der Streif Carlo Janka (34 Jahre) Erfolge: 6x Sieg im Weltcuprennen in der Saison 2009/2010 (darunter die Lauberhorn-Abfahrt) und große Kristallkugel für den Sieg im Gesamtweltcup, Riesenslalom-Olympiasieger in Vancouver Michelle Gisin (27 Jahre) Erfolge: Olympiasieg 2018 in der Alpinen Kombination Lara Gut-Behrami (29 Jahre) Erfolge: 8x Medaille bei der WM (2xl Gold, 3x Silber, 3x Bronze), 1x Bronze bei den Olympischen Winterspielen 2014, Gesamtweltcupsieg 2015/16 Sie ist mit 17 Jahren die jüngste Siegerin eines Super-G-Weltcuprennens gewesen. Wendy Holdener (28 Jahre) Erfolge: in den Saisons 2015/16 und 2017/18 gewann sie die Disziplinen Wertung in der Kombination, 2x WM-Gold in der Kombination, 27-Weltcup-Podestplätze im Slalom, 3x Medaille bei den Olympischen Spielen 2018 (1x Gold, 1x Silber, 1x Bronze)

Video: Die 10 besten Skigebiete der Alpen

Die schönsten Skiregionen in der Schweiz

Das Alpenland hat viele Skigebiete mit beeindruckenden Landschaften zu bieten. Das bekannteste Skigebiet ist wohl die Region Zermatt, welche am Rande des weltweit bekannten Matterhorns liegt. Das größte Skigebiet der Schweiz überzeugt mit 360 Pistenkilometern und über 60 Liftanlagen. Selbst im Sommer kann man hier aufgrund der Gletscher Ski fahren.

Pauschal lässt sich sagen, dass Graubünden wohl die meisten Skigebiete zu bieten hat. Dazu zählen beispielsweise die Skigebiete Laax, Samnaun, Engadin St. Moritz, Davos und Arosa Lenzerheide. Laax ist das größte zusammenhängende Wintersportgebiet in Graubünden. Zu diesem Gebiet gehören die Ferienorte Flims, Laax und Falera. Besonders für Snowboarder ist dieses Gebiet mit vier Funparks ein wirkliches Paradies. Ebenfalls bei Snowboardern kann die Region Davos mit zwei Funparks punkten. Aber auch auf den 300 Pistenkilometern kommen die Skifahrer zu ihrem Spaß.

Samnaun hingegen ist bekannt für tolle Schneebedingungen, einer großen Anzahl an Pistenkilometern und Liftanlagen und den vielen Après-Ski-Möglichkeiten, da sie mit dem österreichischen Ischgl verbunden ist. Engadin St. Moritz überzeugt dahingehend mit atemberaubenden Aussichten, sehr gut präparierten Pisten und bietet insbesondere fortgeschrittenen Wintersportlern gute Bedingungen. Will man allerdings mit seinen Kindern einen Skiurlaub machen, so ist die Region Arosa Lenzerheide zu empfehlen. Dieses Skigebiet bietet gleich fünf Kinderparks. Hier ist es auch möglich unterschiedliche Skier auszutesten und Skischulen als Komplettanfänger zu besuchen.

Weitere Skigebiete in der Schweiz sind Saas-Fee im Wallis und der Engelberg in der Zentralschweiz. In Saas-Fee können Freerider auf 1800 bis 3600 Meter Freeridemöglichkeiten ihre Kunst unter Beweis stellen. Gleiches gilt auch für das Skigebiet Engelberg. Das besondere hier ist die Strecke vom 3.215 m hohen Titlis nach Engelberg. Die Strecke ist zwölf Kilometer lang und ist somit die längste Abfahrt in den Alpen.

Neben den international bekannten Skiregionen in der Schweiz gibt es kleinere Skigebiete, die weniger von Touristen überlaufen sind. Vor allem für Familien mit Kindern sind diese optimal. Hier sind zum Beispiel Anzeres oder Grächen im Wallis, Braunwald im Glarnerland, Kandersteg im Berner Oberland, Sattel-Hochstuckli im Kanton Schwyz oder Sörenberg in der Region Luzern zu nennen. Neben Hotels stehen in allen Skigebieten gemütliche Ferienwohnungen und Ferienhäuser für unbeschwerten Winterurlaub zur Verfügung.

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